An diesem Wochenende ist es also wieder soweit. Allstar Day in der BBL!!!
Alle die schon mal aktiv oder nur als Zuschauer daran teilgenommen haben wissen, dass dieses Spiel bzw. das ganze Drumherum sehr viel Spaß macht. Man muss den Organisatoren hierfür wirklich ein Kompliment aussprechen. Wenn man sich das Allstarspiel hier in Griechenland anschaut, kann man sich wirklich glücklich schätzen, wie alles in Deutschland organisiert wird. Aber ok, wir sind halt Deutsche bei denen (fast) immer alles perfekt abläuft.... :)
Ich bin auch sehr froh darüber, wieder mehr Deutsche bei dieser Veranstaltung zu sehen. Das einzige was mich an der Veranstaltung stört ist, immer wieder den Norden gegen den Süden siegen zu sehen. Wieviel steht es da eigentlich? Gefühlte 30-1 Siege... Wie wäre es die Deutschen gegen die Ausländer, sprich Amerikaner antreten zu lassen? Das wäre doch mal eine Alternative, oder etwa nicht?
Wie ist Eure Meinung dazu?? Würde mich interessieren.
Also, viel Spaß in Bonn Euch allen und schönen Gruß aus Athen.
leute,
ich glaube das es meine generation genau so schwer gehabt hätte wie diese jetzt, wenn die regeln damals so gewesen wären wie heute. sicherlich wären ein paar spieler "auf der strecke geblieben".
die idee von stephen finde ich persöhnlich sehr gut. ich kann mich an meine zeit in italien erinnern wo italiener vs. ausländer gespielt haben. man hat da dort richtig vermarktet, die halle in bologna war brechend voll und es war krieg!
http://www.kickz.com/five/?p=2762 (sven und dre machen sich die gleichen gedanken wie arigbabu!)
Christian
25.01.10 - 1:05 Uhr
ich denke schon das benzing einen Art deutschen bonus hatte, ebenso wie Günther und heiko wäre als Ami sicherlich nicht auf seine überagende Prozente gekommen. Es gibt sicher Amis, die sich hier in die Herzen gespielt haben, aber mit den "deutschen" kennt man die entwicklung von Anfang an man kann nach den Spiel mit ihnen quatschen ohne in eine Fremdsprache auszuweichen ...
Und sicherlich setzt sich Leistung auch über kurz oder lang durch, trotzdem denke ich das viele in der BBL etwas schiß haben die deutschen ranzulassen. Den es gibt doch einige Fälle, wo deutsche aus der Not heraus eingesetzt wurden und man dann gemerkt hat die können es obwohl sie vorher auf der Bank ihren Arsch Platt gedrückt haben und gut das die Teams anreize bekommen ihre Talente noch besser auszubilden und auch einzubinden und die guten deutschen in Deutschland zu halten.
René
24.01.10 - 12:13 Uhr
Stephen, oh daco. Das ist mein voller Ernst!
Ich bin Basketballinteressiert/Fan (Dauerkarte, Vreeinsmitglied, Fanclub - das ganze Programm) schon seit Jahren. Und mich interessiert weder der Pass, noch die Nationalität der Eltern, die Hautfarbe, die religiöse Zugehörigkeit oder irgendetwas in dieser Hinsicht bei einem Spieler oder Trainer.
Ich freue mich, schönen, attraktiven, unterhaltsamen, spannenden Basketball zu sehen. Noch mehr freue ich mich, wenn ich das mit Spielern machen kann, die das bei meinem Lieblingsverein (ALBA) machen. Am Besten über Jahre, wie z.B. Jovo, Wendell, Henrik, Marco P. etc. Schön (wenn auch nicht ganz so schön) aber auch, wenn ich die dann in BBL unter einem anderen Trikot sehe, wie Marco, Jörg, Nino, Adi oder gar als Coach/Manager, wie Sasa, Baeck, Freyer, Machowski, Vladi.... Ich behaupte: alle werden gerne in Berlin gesehen und von den Fans gebührend begrüßt. Du warst ja da bei 20 Jahre ALBA letztes Jahr in der Sömmeringhalle. Nationalitäten spielten da keine Rolle.
Ich will für meinen Verein keine "Söldnertruppe", egal ob Söldner mit deutschem Pass oder mit irgendeinem anderen.
Insbesondere gilt diese Argumentation für mich für den All Star Day. Hier entscheiden die Fans, wen Sie sehen wollen. Und wenn ich mir den gestrigen Tag anschaue, dann entscheiden die Fans nach Leistung und nach Sympathie. Wäre Benzing mit südafrikanischem Pass ausgestattet, ich behaupte, er wäre genau so gewählt worden.
In Hinblick auf die Nationalmannschaft benötigen die Deutschen Spieler definitiv Spielpraxis. Aber ich glaube nicht, dass Henrik, Marco, Du selbst, Patrick, Pascal etc. eine "Quotenregelung" nötig gehabt hätten. Qualität, Talent und der unbedingte Wille setzen sich durch (Spätenstens nach den Beiträgen von Christian Bischoff ist das auch hier nachzulesen!).
Kurzum: Es geht beim Basketball auf diesem Niveau um Leistungssport. Um Entertainment. Um Leidenschaft.
Alle Beteiligten auf dem Parket verdienen Ihr Geld damit, weil es Menschen gibt, die in ihrer Freizeit sich das gerne anschauen. Die ihr Geld, für welches sie wiederum arbeiten gehen, dafür ausgeben, sich zu freuen, zu ärgern, zu jubeln und sich unter anderem hier austauschen zu können. Ist mit einer Zunahme dieser Dinge zu rechnen, wenn mehr "Deutsche" auf dem feld stehen, dann sollten die Bestrebungen in diese Richtung ausgebaut werden. Fein! Falls nicht, für mich auch okay.
Um junge Menschen an den Basketball heranzuführen, ist sicherlich in vielen regionalen Bereichen noch Entwicklungsarbeit nötig. Aber mit NBBL, JBBL etc. wird hier schon richtig was geschafft.
Warum ich froh bin das mehr Deutsche dabei sind?? Meinst Du die Frage ernst?? Kann nicht Dein Ernst sein. Es ist Bundesliga in Deutschland. Schau Dir mal an was in anderen Ländern los ist. Dort werden die eigenen Jungs gepusht. Was glaubst Du was die hier in Griechenland mit einem Spieler wie Benzing machen würden??? Aber das verstehen wahrscheinlich nur Leute die mehr als nur BBL Basketball in Ihrem Leben gesehen haben....
Nicht nur die Amerikaner gelten als Ausländer. Ohne jetzt Recherche zu betreiben, es sind doch bestimmt 80% der Ausländer Amerikaner in der Liga, oder nicht? Was ist Dein Punkt??
Gruß
René
23.01.10 - 23:23 Uhr
Warum bist Du froh, dass wieder mehr Deutsche dabei sind? Und warum gelten "nur" die Amerikaner als "Ausländer"?
Marko Pesic
23.01.10 - 13:26 Uhr
Stephen, stell dir mal vor die Deutschen schlagen die Ausl?er.
Die Liga m? handeln... ;)))
Comments
(6)ich glaube das es meine generation genau so schwer gehabt hätte wie diese jetzt, wenn die regeln damals so gewesen wären wie heute. sicherlich wären ein paar spieler "auf der strecke geblieben".
die idee von stephen finde ich persöhnlich sehr gut. ich kann mich an meine zeit in italien erinnern wo italiener vs. ausländer gespielt haben. man hat da dort richtig vermarktet, die halle in bologna war brechend voll und es war krieg!
http://www.kickz.com/five/?p=2762 (sven und dre machen sich die gleichen gedanken wie arigbabu!)
Und sicherlich setzt sich Leistung auch über kurz oder lang durch, trotzdem denke ich das viele in der BBL etwas schiß haben die deutschen ranzulassen. Den es gibt doch einige Fälle, wo deutsche aus der Not heraus eingesetzt wurden und man dann gemerkt hat die können es obwohl sie vorher auf der Bank ihren Arsch Platt gedrückt haben und gut das die Teams anreize bekommen ihre Talente noch besser auszubilden und auch einzubinden und die guten deutschen in Deutschland zu halten.
Ich bin Basketballinteressiert/Fan (Dauerkarte, Vreeinsmitglied, Fanclub - das ganze Programm) schon seit Jahren. Und mich interessiert weder der Pass, noch die Nationalität der Eltern, die Hautfarbe, die religiöse Zugehörigkeit oder irgendetwas in dieser Hinsicht bei einem Spieler oder Trainer.
Ich freue mich, schönen, attraktiven, unterhaltsamen, spannenden Basketball zu sehen. Noch mehr freue ich mich, wenn ich das mit Spielern machen kann, die das bei meinem Lieblingsverein (ALBA) machen. Am Besten über Jahre, wie z.B. Jovo, Wendell, Henrik, Marco P. etc. Schön (wenn auch nicht ganz so schön) aber auch, wenn ich die dann in BBL unter einem anderen Trikot sehe, wie Marco, Jörg, Nino, Adi oder gar als Coach/Manager, wie Sasa, Baeck, Freyer, Machowski, Vladi.... Ich behaupte: alle werden gerne in Berlin gesehen und von den Fans gebührend begrüßt. Du warst ja da bei 20 Jahre ALBA letztes Jahr in der Sömmeringhalle. Nationalitäten spielten da keine Rolle.
Ich will für meinen Verein keine "Söldnertruppe", egal ob Söldner mit deutschem Pass oder mit irgendeinem anderen.
Insbesondere gilt diese Argumentation für mich für den All Star Day. Hier entscheiden die Fans, wen Sie sehen wollen. Und wenn ich mir den gestrigen Tag anschaue, dann entscheiden die Fans nach Leistung und nach Sympathie. Wäre Benzing mit südafrikanischem Pass ausgestattet, ich behaupte, er wäre genau so gewählt worden.
In Hinblick auf die Nationalmannschaft benötigen die Deutschen Spieler definitiv Spielpraxis. Aber ich glaube nicht, dass Henrik, Marco, Du selbst, Patrick, Pascal etc. eine "Quotenregelung" nötig gehabt hätten. Qualität, Talent und der unbedingte Wille setzen sich durch (Spätenstens nach den Beiträgen von Christian Bischoff ist das auch hier nachzulesen!).
Kurzum: Es geht beim Basketball auf diesem Niveau um Leistungssport. Um Entertainment. Um Leidenschaft.
Alle Beteiligten auf dem Parket verdienen Ihr Geld damit, weil es Menschen gibt, die in ihrer Freizeit sich das gerne anschauen. Die ihr Geld, für welches sie wiederum arbeiten gehen, dafür ausgeben, sich zu freuen, zu ärgern, zu jubeln und sich unter anderem hier austauschen zu können. Ist mit einer Zunahme dieser Dinge zu rechnen, wenn mehr "Deutsche" auf dem feld stehen, dann sollten die Bestrebungen in diese Richtung ausgebaut werden. Fein! Falls nicht, für mich auch okay.
Um junge Menschen an den Basketball heranzuführen, ist sicherlich in vielen regionalen Bereichen noch Entwicklungsarbeit nötig. Aber mit NBBL, JBBL etc. wird hier schon richtig was geschafft.
Stephen, das ist mein Punkt.
P.S. Wie warm ist es in Athen geade???
Nicht nur die Amerikaner gelten als Ausländer. Ohne jetzt Recherche zu betreiben, es sind doch bestimmt 80% der Ausländer Amerikaner in der Liga, oder nicht? Was ist Dein Punkt??
Gruß
Stephen, stell dir mal vor die Deutschen schlagen die Ausl?er.
Die Liga m? handeln... ;)))