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Elias Harris - Jetzt schon in die NBA?

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"The sky is the limit" - Dieser Ausspruch passt derzeit sehr gut auf Elias Harris, der im Team der Gonzaga University mittlerweile fast in jedem Spiel für Furore sorgt (checkt http://www.gozags.com/sports/m-baskbl/sched/gonz-m-baskbl-sched.html). Es ist nichts Ungewöhliches, dass stark spielende College-Akteure schnell mit der NBA in Verbindung gebracht werden. So auch bei Elias: heute las ich davon, dass er momentan bereits an Position 15 beim Draft 2010 gehandelt wird.

Was soll man dazu sagen? Einmalige Chance, die man unbedingt nutzen muss? Oder lieber noch ein zwei Jahre College und dann gereift in die NBA? Darüber könnte man sicher stundenlang philosophieren. Die momentane Situation von Elias ist so, dass er überwiegend auf der Position 4 in der Zone spielt, im Training aber intensiv auf Position 3 oder - wie in der Nationalmannschaft im vergangenen Sommer - sogar auf Position 2 geschult wird. In diesem Sommer in die NBA zu gehen würde für Elias bedeuten, dort als purer Rohdiamant aufzutauchen, der noch kein fertiger Spieler für eine NBA-Position ist. Unbestreitbar ein großes Risiko. Andererseits gibt es natürlich auch einige Gegenbeispiele, bei denen es funktioniert hat (NBA-Experten - ich bin definitiv keiner - mögen hier geeignete Namen parat haben).

Die Entwciklung von Elias ist allerdings auch in den vergangenen Monaten extrem rasant fortgeschritten: von den Niederrungen der 3. Liga bis hin zum Nationalspieler dauerte es nur wenige Wochen, und auch vom Rollenspieler zum Leistungsträger bei den Zags ist nicht viel Zeit vergangen. "So kann es weitergehen" könnte also ebenso ein Argument für eine Draft-Teilnahme sein. Ich würde aber eher für die vorsichtige Variante plädieren. Was meint Ihr?

Tags: Elias Harris, NBA, Nationalmannschaft

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Comments

(7)
 
luc
17.02.10 - 14:10 Uhr
solange hype da ist gehört das ausgenutzt! warum warten und etwaige verletzungen vor beginn einer profikarriere riskieren? warum auf ein gesichertes gehalt verzichten?

also ich denke wenn er nach der marchmadness in den ganzen mocks immer noch so hoch steht sollte er die chance nutzen...

selbst wenn er wenig spielzeit sieht (anfangs zumindest) bekommt er die chance mit den besten zu trainieren und hat ein gesichertes gehalt. und sollte es auf dauer doch nicht klappen (was ich nicht glaube) hat er immer noch die möglichkeit nach europa zurückzugehen.

er hätte ja auch die möglichkeit sich zur draft zu melden workouts zu besuchen und zu sehen was die teams zu ihm sagen. wie seine draftchancen stehen. welche teams interese haben. solange er keinen agenten anheuert kann er aufs college zurück=)

 
Christian
09.02.10 - 13:42 Uhr
Den abschluss würde ich ihn auf keinen Fall raten, zumindest nicht auf den College ;) Dann ist er "zu alt" und verbessern kann er sich gegen "unterklassige" Gegenspieler auch nicht unbegrenzt, und als profisportler hat er zudem nur eine kurze zeitspanne indem er geld verdienen kann.

Eine Absicherung für die zeit danach, ist ja auch als profi problemlos mit einen Fernstudium möglich auch wenn es etwas länger dauert.
 
jack_
08.02.10 - 15:47 Uhr
Es sicherlich eine sehr schwere Entscheidung die ansteht.
Im Grunde kann er es nur falsch machen, bzw richtig - je nachdem aus welcher Sicht man es betrachtet.
Wagt er jetzt schon den Schritt und es geht schief, sind sofort die Kritiker da und belehren ihn was er alles falsch gemacht hat - bleibt er noch am College und wird am Ende um einiges tiefer gedraftet, sind sofort die Kritiker da und belehren in, was er alles falsch gemacht hat.
Auf der anderen Seite kann es auch klappen mit der NBA nach dieser Saison - genauso wie es auch klappen kann, wenn er erst noch weiter auf dem College bleibt.
Ich m?e auf keinen Fall an seiner Position sein und eine solche Entscheidung treffen m?n - es gibt kein zur? er wird nie erfahren was alles h?e anders laufen k?n.
Pers?ch halte ich es f?esser seinen Abschluss zu machen und es danach zu versuchen, denn ich denke er ist talentiert genug auch ohne den Hype eine gute Draftposition zu erreichen, vorallem kann derHype sehr schnell umschlagen und dann ist die Gefahr gro? dass er mit sehr wenig da steht.
07.02.10 - 15:50 Uhr
die spiele die ich vom harris bis jetzt gesehen habe, wird er ausschießlich auf der 4 eigesetzt. ich glaube bauermann hat recht wenn er sagt dass harris auch auf den kleinen positionen eingesetzt werden kann. das macht ihn halt wertvoller ähnlich wie robin. deswegen wäre es gut wenn er diese fähigkeit, auf mehreren position spielen zu können, auch inder ncaa zeigen dürfte.
wenn er jetzt gedraftet wird geht er als ein 4er, und dann wird es für ihn schwer in der nba.
aber trotzdem ist alles was er momentan macht ein ganz großer sport!!!
 
Christian
07.02.10 - 14:23 Uhr
Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, das in der NBA neben der vielzahl an Spielen noch viel Zeit fürs Training übrig bleibt und ich befürchte falls er diese Saison in den Draft geht bald einen Cut zum Opfer fällt.

Lieber noch eine Saison Grundlagentraining in College, und dann als dreier in die Liga mit den 3 buchstaben auch wenn es der "riskantere" Weg ist - aber imho ist er den Weg schonmal gegangen als er in Speyer geblieben ist um sich der Amerikanische Bühne zu stellen.

PS: Wäre auch ein lustiger Draft, den ich könnt mir vorstellen das sich dann auch Robin stellt.
 
05.02.10 - 7:35 Uhr
Ist es nicht eher eine Frage des Geldes? Wenn er dieses Jahr in der ersten Runde gedraftet wird, hat er doch ein sicheres Milionen Gehalt, oder nicht? Wenn er es nicht macht, und nächstes Jahr stagniert (ich meine wieviel Prozent Steigerung lassen seine Stats noch zu?) dann kann er auch schnell aus der Draft raus fliegen. Man nehme z.B. Joakim Noah. Nach der ersten Champion Ship wäre er wahrscheinlich an Nummer eins weg gegangen und dann nur 10 oder so. Ich würde es auf jeden Fall machen wenn sich die Chance bietet
 
ScheSche
04.02.10 - 15:40 Uhr
1. Wie wichtig ist ihm der Abschluß? Wenn er sich eh nächstes oder übernächstes Jahr draften lassen will, dann könnte er es auch noch ein Jahr eher machen. Wenn er mit der festen Absicht einen Abschluß zu machen ans College gegangen ist, dann sollte er es sich sehr reiflich überlegen.

2. Wie sieht der Hype nach der March Madness aus? Wenn er danach tatsächlich (fast) ein Lottery Pick sein sollte, dann würde er auch in der NBA individuell gefördert werden. Die basketballerische Ausbildung am College würde ich da nicht nicht so viel höher bewerten, allenfalls die Spielpraxis, die ihm als NBA-Rookie ja keinesfalls sicher wäre.

3. In fünf Jahren hat er es in die NBA geschafft oder auch nicht. Der Weg dahin ist über verschieden Wege. Über welche Varianten würde er sich besonders ärgern oder freuen? Eher über die mit der Draftentscheidung jetzt oder über die ohne?

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